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für den 15.07.2020

Gott, du hast uns geprüft und geläutert, wie das Silber geläutert wird.

Psalm 66,10

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Videobotschaft

Hinschauen, die Stimme erheben und das tun, was möglich ist

„Flüchtlinge gehören zu Gottes großer Menschheitsfamilie und sie brauchen unsere Hilfe, unsere Unterstützung. Also: Genau hinschauen, die Stimme erheben und das tun, was möglich ist.“ So appelliert Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, zum Weltflüchtlingstag 2020 in einer Videobotschaft.

Für die Kirche heiße das ganz praktisch: „Wir unterstützen die Seenotrettung im Mittelmeer, damit Menschen auf der Flucht nicht ertrinken. Wir unterstützen die griechischen Kirchen bei ihrer humanitären Arbeit in den Flüchtlingslagern. Und auch in Deutschland sind wir in der Flüchtlingsarbeit aktiv, betreuen und unterstützen Flüchtlinge, die hier bei uns leben.“

 

Militärische und politische Konflikte treiben Menschen in die Flucht

 

Rekowski, der auch Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist, betont die Bedeutung des 20. Juni als Gedenktag: Weltweit seien mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht, in jeder Minute flüchteten 25 Menschen – zumeist aus Syrien, Afghanistan, Somalia, Myanmar und dem Südsudan. 84 Prozent der Flüchtlinge lebten in Entwicklungsländern, und jeder zweite Flüchtling sei jünger als 18 Jahre. Vor allem ungelöste militärische und politische Konflikte seien es, die Menschen in die Flucht trieben. Da sei die Völkergemeinschaft der Vereinten Nationen gefragt: „Politische Lösungen müssen her“, fordert Rekowski.

 

Menschen brauchen eine Lebensperspektive, die ihnen Zukunft eröffnet   

 

Das Weltproblem Flucht ist kein fernes, erinnert der höchste Repräsentant der rheinischen Kirche: „Wir sehen die Bilder an den EU-Außengrenzen, wo Menschen verzweifelt versuchen, einen Weg zu finden zu einer Lebensperspektive, die ihnen Zukunft eröffnet.“ Und auch in unserem Land lebten Menschen in sogenannten Anker-Zentren: „Da herrscht große Perspektivlosigkeit und Hoffnungslosigkeit.“

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ekir.de/ Video: Marcel Kuß / 19.06.2020



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