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für den 23.09.2019

Du sollst das Recht deines Armen in seinem Rechtsstreit nicht beugen.

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Evangelische Kirche in Pfalzdorf und Nierswalde

Der Gesprächskreis für Frauen zu Besuch in der „Wippe“.

Am 11.03.2015 haben wir unserer monatliches Treffen nach Kleve in die Albersallee verlegt. 

Foto: B. Solberg LupeFoto: B. Solberg

Am 11.03.2015 haben wir unserer monatliches Treffen nach Kleve in die Albersallee verlegt. Dort gibt es seit ca. 1 ½ Jahren ein Haus, in denen Eltern von Kleinkindern aktiv begleitet werden.
15 Frauen haben sich auf den Weg gemacht. In dem Haus arbeiten 2 Frauen, die dieses Haus eingerichtet haben und nun die Familien begleiten. Eine der Mitarbeiterinnen, Frau Petra van de Loo, begrüßte uns herzlich in dem Haus und führte uns durch alle Räume. Nachdem wir alles besichtigt hatten, versammelten wir uns um einen mit Tee, Wasser und Kuchen (von den Frauen für uns gebacken) gedeckten Tisch. Petra van de Loo war von Beginn bis zu Ihrem Umzug eine Teilnehmerin unseres Kreises und deshalb den meisten unserer Teilnehmerinnen bestens bekannt. Sie berichtete von Ihrer Arbeit, wie sie gemeinsam mit ihrer Kollegin, den Frauen, die zu ihnen geschickt werden, helfen die Alltagsituationen zu meistern. Die Mütter( nur selten Väter) lernen alle Dinge der Haushaltsführung, wie putzen, kochen, Hygiene und vor allem ihre Kinder zu versorgen. Hier fehlt es oft an den grundlegensten Dingen.
Es war ein sehr informativer und auch unterhaltsamer Abend. Wenn man zu Besuch kommt bringt man für gewöhnlich etwas mit. So auch die Gesprächskreisfrauen. Wir konnten aus der eigenen Gruppe ein Set Figuren zum Familienstellen und noch ca. 100,00 Euro in bar übergeben. Auch unsere Kirchengemeinde hat uns einen Betrag von 100,00 Euro für die Arbeit in der „Wippe“ als Spende mitgegeben. Darüber hat Frau van de Loo sich sehr gefreut. „Nun können wir endlich noch 2 Kinderstühle (Second Hand) kaufen.“
Wir sind sicher, das Geld wird sinnvoll angelegt. Das hat uns der Abend gezeigt.

 

Foto: M. Möhlmann LupeFoto: M. Möhlmann

„Die Wippe“

ist ein Konzept zur Förderung des Bindungsaufbaus zwischen Mutter, Vater und Kind. Hier werden Eltern betreut, bei denen ein hohes Risiko besteht, dass eine angemessene Bindung zum Kind nicht aufgebaut werden kann. Die Hauptarbeit wird nach der Methode „Marte Meo“ durchgeführt.„Die Wippe“ befindet sich in einem Gebäude in Kleve auf der Albersallee und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. 

Foto: M. Möhlmann LupeFoto: M. Möhlmann

Das Konzept:

Was ist Marte Meo ?

Im Zentrum der Marte Meo-Methode steht die Nutzung des Mediums Video, mit dessen Hilfe Ratsuchende eine besondere „Einsicht“ in die eigene Lebenssituation und die darin enthaltenen Stärken erhalten.Von der Anlage her ist Marte Meo auf komplementäre Beziehungen ausgerichtet, richtet sich also an Menschen, die als Eltern, Erzieher/-innen, Beratungskräfte, Pflegekräfte oder sonstige Sorgepersonen andere Personen unterstützen, betreuen oder pflegen. Sie finden Marte Meo in anderen Ländern im Rahmen der Jugendhilfe, aber auch in Schulen, Kinderkrankenhäusern, Behinderteneinrichtungen und Seniorenheimen. In Deutschland liegt der Schwerpunkt zur Zeit noch im Bereich der Jugendhilfe. 

Text: M. Möhlmann

 

 

 



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